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MARIE-Bootshaus am Meiereisee im Bremer Bürgerpark

Anneliese Loose-Hartke Stiftung lädt ein!

8. Virtueller Salon

Liebe Leserin, lieber Leser,

wir hoffen sehr, dass Sie, trotz steigender Corona-Zahlen, von der Pandemie verschont bleiben und dass das Leben Ihnen, trotz Einschränkungen und Lockdowns, kleinere und größere Glücksmomente beschert und auch in Zukunft bescheren wird. Hoffentlich finden Sie auch unter Themen und Materialien unseres Virtuellen Salons etwas Interessantes, Anregendes, Lesens-, Sehens- und Hörenswertes, was Ihren Alltag schöner und bunter macht. In diesem Sinne herzlich willkommen zu unserem 8. Virtuellen Salon! Und das sind unsere heutigen Themen:

1. Bremen von oben-II. Aussichten vom Tivoli-Hochhaus

Nach der Veröffentlichung zweier Fotos vom Tivoli-Hochhaus, die die 7. Salonausgabe umrahmen, wurde ich von vielen Leserinnen und Lesern gebeten, weitere Bilder mit Bremen von oben zu zeigen. In der heutigen Salonausgabe finden Sie 14 Fotos, die ich von der 15. Etage und vom Dach des in der Nähe des Bremer Hauptbahnhofs stehenden Tivoli-Hauses gemacht habe. Mit diesen Impressionen aus der Vogelperspektive lade ich Sie ein, Schönheiten und Besonderheiten der Hansestadt Bremen neu zu entdecken (siehe Datei „Bremen vom Tivoli-Haus“).

2. Mein Lieblingsort in Bremen: Wochenmarkt Schwachhausen mit Renate Kösling

In dieser Rubrik nimmt uns heute Renate Kösling, das langjährige Vorstandsmitglied der Anneliese Loose-Hartke Stiftung, zu einem ihrer Lieblingsorte in Bremen mit: zum größten Wochenmarkt in Schwachhausen an der H.-H.-Meier-Allee/Ecke Baumschulenweg. (siehe Datei „Wochenmarkt mit Renate Kösling“).

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Wochenmarkt in Schwachhausen an der H.-H.-Meier-Allee/Ecke Baumschulenweg

Nach der Marktbesichtigung unter Renates sachkundiger Führung ist der Wochenmarkt an der H.-H.-Meier-Allee auch zu einem neuen Lieblingsort geworden, mehr noch – zum Ort kulinarischer Inspiration. Beim Anblick der Kürbisse wie der anderen Gemüsearten, durch Tipps von Renate Kösling angeregt, bekam ich Lust, zum ersten Mal im Leben eine Kürbis-Ingwer-Suppe (meine Lieblingssuppe) zu kochen. Was daraus geworden ist, ist in der Datei „Eine kulinarische Herbstfantasie“ zu sehen und zu lesen. Vielleicht würden Sie auch Ihre Kochrezepte mit uns und den anderen teilen?

3. Herbstlyrik: Oktobergedichte

Wollen wir den Oktober mit drei schönen Gedichten verabschieden: mit Oktoberlied von Theodor Storm, Der Oktober von Erich Kästner und Trübes Wetter von Gottfried Keller (Siehe Datei „Oktobergedichte“).

4. Violinistin Anna Markova improvisiert über "Die Gedanken sind frei"

Inspiriert durch das Volkslieder-Projekt von Elisabeth Champollion und Falko Wermuth, das im 5. Virtuellen Salon vorgestellt wurde virtueller-salon-5, hat die deutsch-französisch-weißrussische Geigerin Anna Markova während ihres kurzen Aufenthalts in Bremen im Juli 2020 Variationen über das deutsche Volkslied „Die Gedanken sind frei“ improvisiert. Wir laden Sie ein, die altbekannte Melodie mal anders zu erleben.

"Die Gedanken sind frei". Improvisierte Variationen im Stil von L. v. Beethoven



5. „Nostalgia - Das Meer der Erinnerungen“. Kulturübergreifendes Projekt mit Musik aus dem Mittelmeer- und Schwarzmeerraum

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„Nostalgia - Das Meer der Erinnerungen“. Kulturübergreifendes Projekt mit Musik aus dem Mittelmeer- und Schwarzmeerraum

Im 6. Virtuellen Salon haben wir ein Video veröffentlicht, auf dem Nihan Devecioglu, von Friederike Heumann und Xavier Díaz-Latorre begleitet, einen portugiesischen Fado singt. Dieses Video ist ein Trailer zum Projekt „Nostalgia - Das Meer der Erinnerungen“, das wir heute ausführlicher vorstellen.

In diesem kulturübergreifenden CD-Projekt, das aus 18 Kompositionen besteht, trifft Musica colta (Kunstmusik) des 17. Jahrhunderts griechische, sephardische, armenische, türkische, kalabrische, libanesische, apulische und portugiesische traditionell überlieferte improvisierte Musik aus dem Mittelmeer- und Schwarzmeerraum. Das Mittelmeer ist seit jeher Dreh- und Angelpunkt der Migration und des Kulturaustauschs. Nach dem Untergang des byzantinischen Reichs siedelten Menschen in Gebieten, die durch Krieg, Flucht und Vertreibung entvölkert waren. So brachten die 1492 durch die spanische Reconquista heimatlos gewordenen Sepharden ihre Kultur in viele Länder des Mittelmeerraums. Nihan Devecioglu (Gesang), Friederike Heumann (Viola da gamba & Lirone) und Xavier Díaz-Latorre (Theorbe & Barockgitarre) machen uns mit dieser Tradition vertraut und erkunden mit Liedern aus dem Libanon, der Türkei, Armenien und Griechenland über venezianische Kunstmusik bis hin zum portugiesischen Fado neue Ausdrucksformen mediterraner Klangwelten - sinnenfroh und betörend wie die Düfte des Orients.

Aus diesem Projekt bringen wir heute ein weiteres Video mit einem armenischen Volkslied „(Sareri hovin mernem)“. Wer aber das Gesamtkonzept dieses raffiniert zusammengestellten Programms kennenlernen will, braucht eine CD – nur wenn man die ganze Abfolge von Stücken hört, bekommt man das besondere Gefühl für diesen faszinierenden musikalischen Dialog der Kulturen.

Residenz München, Antiquarium: Nihan Devecioglu - Voice, Friederike Heumann - Viola da gamba



6. „Softly, as in a Morning Sunrise“: Barockgeiger Vladyslav Snadchuk spielt ein Jazz-Lied auf der E-Gitarre

Abschließen wollen wir den 8. Virtuellen Salon mit der Melodie des US-amerikanischen Komponisten ungarischer Herkunft Sigmund Romberg „Softly, as in a Morning Sunrise“ aus dem Jahr 1928, gespielt von Vladyslav Snadchuk auf der E-Gitarre. Vladyslav Snadchuk studiert Barockvioline an der HfK Bremen, macht Videos für den Virtuellen Salon und nimmt ab und zu auch eine Gitarre in die Hand, um beispielsweise eine Jazz-Komposition zu spielen und aufzuzeichnen.

softly as in a morning sunrise, jazz guitar



Herzliche Grüße, bleiben Sie gesund und bis zum nächsten Mal!
Gennady Kuznetsov und Helmut Hafner


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Herbststimmung im Bremer Bürgerpark

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