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Bremen vom Tivoli-Haus

Anneliese Loose-Hartke Stiftung lädt ein!

7. Virtueller Salon

Liebe Freundinnen und Freunde, Partnerinnen und Partner,

herzlich willkommen zu unserem 7. Virtuellen Salon! Unsere heutigen Themen sind:

1. Wertschätzung der 1. Generation der Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter

Die von der Anneliese Loose-Hartke Stiftung organisierte Veranstaltung zur Wertschätzung der 1. Generation der Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter am 1. September im Bremer Focke-Museum war ein großer Erfolg. Mehr als 150 Menschen sind gekommen. Eine Fotoreportage über den Event ist in der Datei „Wertschätzung der 1. Gastarbeiter-Generation“ zu finden. Die Festveranstaltung im Focke-Museum setzte den offiziellen Startschuss für dieses Projekt, das nun weitergehen soll. Über die Entstehung der Projektidee und die Zukunftspläne erzählt der Projekterfinder Dr. Helmut Hafner:



Dr. Helmut Hafner über die 1. Generation der Gastarbeiter*innen

Zu den drei weiteren Interviews zum Projektthema (mit dem Bürgermeister Andreas Bovenschulte, der Publizistin Ferda Ataman und dem Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände im Lande Bremen Cornelius Neumann-Redlin) führt der Menüpunkt Generationgastarbeiter.

2. Mein Lieblingsort in Bremen

In der 5. Salonausgabe haben wir Sie/Euch eingeladen, uns Ihre/Eure Lieblingsecken in Bremen zu verraten: Straßen, Plätze, Museen, Konzertorte, Cafés usw., wo Ihr euch besonders wohl fühlt, wo Ihr Eure Gäste hinführt. Dabei ist so viel Interessantes und Überraschendes herausgekommen, dass wir damit eine neue Rubrik machen wollen. Heute stellen wir den Lieblingsort des Vorstandsmitglieds der Anneliese Loose-Hartke Stiftung Ercan Tamer vor, der übrigens vor kurzem 50 geworden ist. Ercans Lieblingsecke in Bremen ist der Schlosspark Schönebeck in Bremen-Vegesack (siehe Datei „Schlosspark Schönebeck mit Ercan Tamer“). Wir freuen uns auf weitere Rückmeldungen zu Euren Lieblingsecken in Bremen und darauf, diese gemeinsam mit Euch zu erkunden!

3. Herbstlyrik

Liebt Ihr den Herbst? Oder liebt Ihr ihn nicht? In der Datei „Fünf Herbstgedichte“ findet Ihr kurze lyrische Texte von Friedrich Freiherr von Logau, Fjodor Tjuttschew, Martin Greif, Detlev von Liliencron und Erich Kästner, die Eure Herbstliebe verstärken und vertiefen und Euren Herbsthass (falls vorhanden) mildern und besänftigen werden.

4. Musik. Violinvirtuosin Anna Markova spielt „La Babillarde“ von Mazas

Der Zeit- und Altersgenosse von Niccolò Paganini, der französische Violinvirtuose Jacques Féréol Mazas (1782 – 1849) hat 1833 unter dem Titel La Babillarde. Scéne-Caprice seine wohl schönste und anspruchsvollste Komposition für Violine solo veröffentlicht. Die Caprice La Babillarde (zu Deutsch: Die Schwätzerin) wurde vor kurzem von der Geigerin Anna Markova am Meiereisee im Bürgerpark Bremen für unseren Salon in Szene gesetzt

Jacques Féréol Mazas, La Babillarde (Die Schwätzerin), Op. 37, 1833



5. Das klingende Rathaus. Renaissance-Querflöte und Schalmei

Wir hören jetzt John Dowlands Flow My Tears mit Diminutionen von Jacob van Eyck, gespielt von Clare Beesley auf einer Renaissance-Querflöte

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Obere Rathaushalle, Wendeltreppe. Holzfigur der Muse Euterpe, 1616

Mit der Rubrik „Das klingende Rathaus“ sind wir heute wieder in der Oberen Halle. An der Wendeltreppe rechts kann man, nach hartnäckigem Suchen, eine kleine Frauenfigur erspähen, die eine Renaissance-Querflöte spielt. Der Autor des Buches „Das Rathaus in Bremen. Versuch zu seiner Ikonologie“ (1994) Rolf Gramatzki vermutet hinter dieser Darstellung die Muse Euterpe, Vertreterin der Tonkunst und der lyrischen Poesie. Uns interessieren heute vor allem die musikalischen Attribute dieser Muse. Die von ihr gespielte Renaissance-Querflöte hört man heutzutage viel seltener als die Blockflöten aus jener Zeit, weil die Renaissancemusik für Querflöten kaum überliefert ist. Einen interessanten Sonderfall stellen die Kompositionen des blinden niederländischen Blockflötenvirtuosen Jacob van Eyck (um 1590 - 1657) dar: einerseits hat van Eyck die Werke des berühmten englischen Lautenisten John Dowland (1564 - 1616) für Blockflöte bearbeitet, andererseits hat er in seiner Publikation als Alternative eine Querflöte vorgeschlagen. Wir hören jetzt John Dowlands Flow My Tears mit Diminutionen von Jacob van Eyck, gespielt von Clare Beesley auf einer Renaissance-Querflöte:

Beim Betrachten der Darstellung der Querflötenspielerin ist es Euch möglicherweise aufgefallen, dass neben der Muse ein weiteres Musikinstrument liegt. Dieses in der Renaissancezeit weit verbreitete Blasinstrument heißt Schalmei. Die Schalmei wird im nächsten Video von der Leiterin des Alte-Musik-Ensembles Capella de la Torre Katharina Bäuml erklärt und zum Klingen gebracht:

Schalmei, Shawm, Chalémie, Ciaramella



6. Borkum. Fotografische Impressionen von der größten der Ostfriesischen Inseln

Die Corona-Zeit, die weite Reisen nahezu unmöglich gemacht hat, motiviert uns zugleich, die naheliegenden Reiseziele zu erkunden. Z.B., die Nordseeinsel Borkum: zwei Stunden mit der Bahn von Bremen nach Emden, zwei weitere Stunden mit dem Fährschiff nach Borkum – und du atmest schon, vom Meer umgeben, die gesunde Nordseeluft, radelst durch spektakuläre Landschaften, wanderst auf bunten Salzwiesen zu den Sanddünen, machst Kutschfahrten, Wattwanderungen und… Fotos! Wir hoffen sehr, dass die Borkum-Impressionen, mit denen wir den 7. Virtuellen Salon abschließen, Ihnen/Euch eine kleine Freude machen werden – und auch Lust auf die Neu- oder Wiederentdeckung der größten und westlichsten der sieben Ostfriesischen Inseln. (Datei „Borkum. Eine Reise wert“).

Herzliche Grüße, bleibt gesund und bis zum nächsten Mal!
Gennady Kuznetsov und Helmut Hafner

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Bremer Hauptbahnhof vom Tivoli-Haus

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