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Bahnhof Uelzen, 2000 nach Plaenen von Friedensreich Hundertwasser umgestaltet, am 19.08.21
Bahnhof Uelzen, 2000 nach Plänen von Friedensreich Hundertwasser umgestaltet, am 19.08.21

Anneliese Loose-Hartke Stiftung lädt ein!

18. Virtueller Salon

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Lockerungen der pandemiebedingten Einschränkungen haben in den Sommermonaten des Jahres 2021 das ermöglicht, was im vorigen Jahr noch undenkbar war: persönliche Kontakte, Konzert-, Theater-, Museums- und Restaurantbesuche, Reisen u.a.m. – selbstverständlich unter Auflagen. In der Hoffnung, dass es auch weiterhin so bleibt und sogar noch besser wird, laden wir Sie heute zu der 18. Ausgabe des Virtuellen Salons ein, die Ihnen ein buntes Kaleidoskop an spannenden Themen und Ereignissen anbietet. Viel Spaß damit!

1. Bremen ist grün. Im wunderschönen Blockland

Ob Sie zu Tagenbaren oder zu Wahlbremer*innen gehören: Bremens ländlicher Teil Blockland mit 415 Einwohnern und über 1700 Kühen ist Ihnen sicherlich ein Begriff – und für die meisten wahrscheinlich eines der beliebtesten Ausflugsziele. In den Sommermonaten ist das Blockland oft überlaufen, doch in den späten Abendstunden ist es hier ruhig und menschenleer. Der Virtuelle Salon bietet Ihnen die Möglichkeit, das wunderschöne Bremer Blockland am Tage wie bei Nacht zu erleben und zu genießen – in Begleitung des Adagios aus der Klaviersonate Nr. 11 von Ludwig van Beethoven, gespielt vom Stammkünstler des Virtuellen Salons Evgeny Cherepanov.

pfeil Blockland: Bremens ländlicher Ortsteil (Bitte hier klicken, um direkt zum Video zu gelangen)



2. Meine Lieblingsecke in Bremen. Kohlhökerstraße mit Elisabeth Champollion

Die Blockflötistin und künstlerische Leiterin der Konzertreihe für Alte Musik "Gröpelinger Barock" Elisabeth Champollion konzertiert mit ihren drei Ensembles Boreas Quartett Bremen, PRISMA und Ensemble Volcania seit über zehn Jahren in Deutschland, Europa und weltweit. Aber besonders wohl fühlt sich Elisabeth in Bremen. Heute nimmt sie uns mit auf einen kleinen Spaziergang durch eine ihrer Lieblingsstraßen – die Kohlhökerstraße in Bremen-Mitte. Kohlhöker hießen die Gemüsebauern, die mit Pferd und Wagen in die Stadt zogen, um ihr frisches Gemüse an Läden, Gaststätten und Krankenhäuser zu verhökern. Von 1850 bis 1882 ist hier die Wohnhausgruppe entstanden, die das Antlitz der Kohlhökerstraße bis heute prägt. (Siehe Datei „Kohlhökerstraße“).

3. Bremer Musiksommer. „Arena di Brema“ auf dem Marktplatz, das 32. Musikfest Bremen, Musik aus dem Wohnzimmer, Gesangsgruppe auf dem Bauernhof Kaemena

Unter dem Motto „Frisch & Vielstimmig“ haben die Projektautoren des „Kultursommer summarum“ von Juni bis August 2021 das kulturelle Leben der Hansestadt mit mehr als 150 Konzerten bereichert. Fast täglich lädt der „Open Space Domshof“, die Kulturinitiative der Hochschule für Künste Bremen, vom 26. Juni bis 26. September 2021 zu diversen Veranstaltungen ein. Vom 1. Juli bis zum 12. August wurde jeden Donnerstag im Rahmen der Aktionsprogramms Innenstadt des Bremer Senats „große Oper für alle mitten auf dem Marktplatz“ kostenlos angeboten. Gerne teilt der Virtuelle Salon mit Ihnen Impressionen von der letzten Veranstaltung auf der „Arena di Brema“:

„Die Fledermaus“ für alle

pfeil "Die Fledermaus" auf dem Bremer Marktplatz (Bitte hier klicken, um direkt zum Video zu gelangen)



Musikfest Bremen – wieder möglich!

47 Konzerte mit über 1000 Musiker*innen an 30 Spielstätten in Bremen und umzu – so reichhaltig und vielfältig war das am 28. August eröffnete Musikfest Bremen-2021 wohl noch nie zuvor! Zwei Tage vor dem Festivalbeginn war der Virtuelle Salon im Musikfest-Büro auf der Domsheide zu Gast, um sich und Sie über das 32. Musikfest Bremen aus erster Hand zu informieren. Wir bringen hier eine Kurzfassung des Interviews mit dem Gründer und Intendanten des Musikfest Bremen Thomas Albert; der Link zur Vollversion ist in der Beschreibung unter dem Video zu finden:

pfeil Thomas Albert über zwei Highlights des 32. Musikfest Bremen (28.08. - 18.09.2021) (Bitte hier klicken, um direkt zum Video zu gelangen)



Das 32. Musikfest Bremen wurde mit der traditionellen Veranstaltung „Eine große Nachtmusik“ (in diesem Jahr mit 18 Konzerten an 9 Spielstätten in jeweils 2 Zeitschienen à 60 Minuten) eröffnet. Ruhiger, ohne gewohnte blaue Lichtstrahlen, war am 28. August die Illumination der Bremer Innenstadt. Der ukrainische Barockgeiger Vladyslav Snadchuk war am Eröffnungsabend mit der Kamera auf dem Marktplatz unterwegs und konnte ein Konzert in der Bremischen Bürgerschaft miterleben und fragmentarisch filmen. Unter seinem Material finden Sie auch einen Link zum Video mit der Musikfest-Beleuchtung des Bremer Marktplatzes.

pfeil Eine große Nachtmusik. Eröffnung des 32. Musikfest Bremen am 28.08.2021 (Bitte hier klicken, um direkt zum Video zu gelangen)



„Musik aus dem Wohnzimmer“ mit Anna Markova und Evgeny Cherepanov

Für kontemplative, nahezu intime musikalische Erlebnisse zeichnen heute die Violinistin Anna Markova und der Pianist Evgeny Cherepanov verantwortlich. Mit der Komposition „Après un rêve“ (Nach einem Traum) von Gabriel Fauré (1845-1924) führen sie uns in die Tiefen unseres Unterbewusstseins ein (oder aus den Tiefen unseres Unbewussten heraus) ...

pfeil Gabriel Fauré (1845-1924), Après un rêve (Nach einem Traum) (Bitte hier klicken, um direkt zum Video zu gelangen)



„Älter werden ohne alt zu sein“. Gesangsgruppe auf dem Bauernhof Kaemena

Schon zum zweiten Mal begeben wir uns heute ins Bremer Blockland, wo ich an einem lauen Sommerabend auf dem Bauernhof Kaemena überraschenderweise eine Gruppe von freundlichen singenden und spielenden Menschen getroffen habe. Die von Dr. Gerd-Walther Krüger gegründete, aus älteren Menschen bestehende Gesangsgruppe versammelt sich einmal monatlich an verschiedenen Orten zum gemeinsamen Musizieren – an jenem Abend in Blockland. Welche Lieder die sangesfreudigen älteren Menschen auf dem Bauernhof Kaemena gesungen haben, hören Sie gleich in unserem nächsten Video:

pfeil Ein Singabend in Bremen-Blockland (Bitte hier klicken, um direkt zum Video zu gelangen)



4. „Gesprochene Lyrik“. Gedichte von Louise Glück und Bob Dylan mit Hans-Henning Hoff

Diese Reihe wird heute vom Schatzmeister der Anneliese Loose-Hartke Stiftung Hans-Henning Hoff fortgesetzt, der Gedichte von zwei Literaturnobelpreisträgern liest:
pfeil Hans Henning Hoff liest Gedichte von Louise Glück und Bob Dylan (Bitte hier klicken, um direkt zum Video zu gelangen)



5. Bremen stellt aus. „Farbe kann...“: Bilder von Mirjam Pézsa im Atelier Brandt Credo

Nicht nur größere Museen, sondern auch kleine, privat geführte Künstlerateliers dürfen zurzeit Ausstellungen organisieren. Am 7.08.2021 war der Virtuelle Salon bei der Eröffnung der Ausstellung mit Bildern der in Bremen geborenen und in Köln lebenden Malerin Mirjam Pézsa im Atelier Brandt Credo (Bremen-Neustadt) zu Gast. Heute stellen wir die Künstlerin Mirjam Pézsa sowie den Betreiber des Ateliers Brandt Credo Jürgen Brandt vor.

pfeil Farbe kann... Bilder von Mirjam Pézsa im Atelier Brandt Credo (Bremen) (Bitte hier klicken, um direkt zum Video zu gelangen)



6. Kunst aus Ton. Wie Keramik-Objekte entstehen

Die Herstellung von Gefäßen, Skulpturen und anderen Werkstücken aus keramischen Werkstoffen hat eine lange, bis ca. 6000 Jahre v. Chr. zurückreichende Entwicklungsgeschichte. In einigen Keramik-Museen kann man die Modellierung von Tonerzeugnissen an der Töpferscheibe live miterleben. Auch in Bremen gibt es Möglichkeiten, den Keramik-Künstler*innen bei der Arbeit über die Schulter zu schauen – z.B., in der Werkstatt von Ute Fischer an der Hochschule für Künste Bremen (Speicher XI). Die Studentin Nilufer Musaeva ließ vor kurzem Vladyslav Snadchuk die Arbeitsabläufe bei der Keramik-Herstellung filmisch dokumentieren. (Die Ergebnisse ihrer Keramik-Experimente sind unter https://wishious.cargo.site/Ceramics zu finden).

pfeil Nilufer Musaeva. "Magnetic goo experiment" (Bitte hier klicken, um direkt zum Video zu gelangen)



7. Die Heide blüht. Nemitzer Heide im Wendland

Von Mitte August bis Anfang September: das ist in der Regel die Zeit, in der das Heidekraut in voller Blüte steht. Dabei denken wir vor allem an die gegenwärtig von Touristen überlaufene Lüneburger Heide. Aber vor kurzem habe ich im niedersächsischen Wendland eine kaum bekannte Heidelandschaft entdeckt – die Nemitzer Heide. Die Nemitzer Heide ist ein rund 550 Hektar großes Heidegebiet, das im August 1975 durch den Brand in der Lüneburger Heide entstand. Unser kleiner Spaziergang durch die lilafarbene Blütenpracht der Nemitzer Heide wird begleitet von einer Improvisation des ukrainischen Pianisten, Preisträgers zahlreicher Klavierwettbewerbe und Dozenten an der HfK Bremen Artem Yasynskyy.

pfeil Nemitzer Heide im Wendland (Bitte hier klicken, um direkt zum Video zu gelangen)



8. Seiltänzer über dem Domshof

Nach dem Konzert von Artem Yasynskyy am 27.08.2021 bei Open Space erschien am Abendhimmel über dem Domshof ein wagemutiger Seiltänzer. Diese spektakuläre Szene hat den Musiker zu einer spannenden Improvisation inspiriert. (Hinweis: besonders eindrucksvoll wirkt das folgende Video auf einem großen Bildschirm nach Einbruch der Dunkelheit).

pfeil Seiltänzer über dem Bremer Domshof (Bitte hier klicken, um direkt zum Video zu gelangen)



Herzliche Grüße!

Gennady Kuznetsov und Helmut Hafner

BremerRathaus
Bremer Rathaus in der Musikfest-Beleuchtung am 28. August 2021

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