logo

Ausgezeichnete Ehrenamtliche

anneliese_loose_hartke_stiftung anneliese_loose_hartke_stiftung anneliese_loose_hartke_stiftung

Initiative "Das letzte Geleit"

Anneliese Loose-Hartke hat sich freiwillig und ehrenamtlich um Mitmenschen gekümmert, die Unterstützung brauchten. Die Stiftung, die ihren Namen trägt, zeichnet Menschen, Initiativen und Organisationen aus, die das Gleiche tun. Sie werden mit einem Festakt im altehrwürdigen Bremer Rathaus geehrt.

2018Bremer Tafel e.V. und Suppenengel e.V.
2017Ines Hillmann
2013Organisationsteam des "Venuslaufs"
2012die Friedhofs-Initiative "Das letztes Geleit"
2011Lesehelferinnen und -helfer in Grundschulen
2010die Besuchsdienste in Bremer Religionsgemeinschaften
2009die Grünen Damen und weitere freiwillige Helferinnen und Helfer in Krankenhäusern und Altenheimen
2008der “Palliativ- und Hospiz-Verband Bremen”
2007die Ehrenamtlichen der Bremer Freiwilligenagentur

Stadtteilpläne für ältere Menschen –
ohne die vielen ehrenamtlichen Unterstützerinnen und Unterstützer undenkbar

anneliese_loose_hartke_stiftung anneliese_loose_hartke_stiftung anneliese_loose_hartke_stiftung

Als die Projektgruppe „Bremer Stadtteilpläne für ältere Menschen“ im Dezember 2011 ihren ersten Stadtteilplan vorlegte, ahnte Koordinatorin Ines Hillmann noch nicht, dass daraus eine richtige Serie entstehen würde. Im vergangenen Jahr erschien „Woltmershausen“, die inzwischen achte Broschüre voll mit Insidertipps für das Leben und Arbeiten im Stadtteil: Beratungsangebote, Apotheken, Bildung und Sport, Wohnanlagen und Pflegeeinrichtungen gehören dazu. „Ohne das Engagement vieler Ehrenamtlicher hätten wir das nicht geschafft“, freut sich Frau Hillmann. Bei ihrer Recherche hat sie zwei Gruppen von Ansprechpartnern. Da sind zum einen die „professionellen Insider vor Ort“: Ortsamts- und Heimleiter, Pflegedienste, Volkshochschulen. Dort bekommt Ines Hillmann ihre Basisinformationen zur örtlichen „Altenarbeit“. Zum anderen sind da die vielen engagierten älteren Menschen in Heimen und Pflegeeinrichtungen, in Freizeit- und Sporttreffs sowie weitere Akteure in den Stadtteilen. In Gruppengesprächen werden Informationen und Anlaufadressen ausgetauscht.

Einige Themen, über die die Stadtteilpläne Auskunft geben:

Wo ist die nächste Apotheke, der nächste Arzt?
Welche kulturellen Angebote sind vorhanden?
Wo gibt es hier schöne Spazierwege?
Wo kann man schön draußen sitzen?
Wo gibt es ein nettes Café?

Eine ganze Reihe ihrer GesprächsteilnehmerInnen haben ein Handicap – auch sie wollen ihr Wissen weitergeben. Frau Hillmann: „Bei meinen Interviewpartnern gibt es ganze Schätze von Informationen, die ich dann zu Papier bringe.“ Da in Bremen mehr als die Hälfte der Älteren bereits das Internet nutzen, gibt die umtriebige Stadtplan-Planerin ihre Daten auch an Barrierefreies Bremen, ein Online-Angebot der Stadt. „Gewinne mache ich mit meinen Projekten nicht“, erklärt Ines Hillmann. Dennoch muss die Finanzierung stimmen, bevor sie die nächste Stadtteilerkundung in Angriff nimmt. Die Vorfinanzierung der internen Kosten trägt Hillmanns „edition axent“, eine Werbeagentur. Geld für Produktion und Druck sammelt sie bei Trägern und in Beiräten. Konzeption und Gestaltung finanzieren sich durch Werbung in den Broschüren. Ihr aktueller Stadtteil ist Osterholz, eine gemeinsame Aktion mit dem Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib) der Bremer Uni. Eine Seite im Netz ist im Aufbau. Derzeit sorgen Ehrenamtliche rund um Ines Hillmann und die Projektmitarbeiter am Institut für die Befüllung der Inhalte. Und einen neuen Stadtplan zum in die Hand nehmen wird es natürlich auch geben.

nach oben